Unser neues Reiseziel: Albanien
Es gibt Länder, die perfekt geschniegelt für den Tourismus vorbereitet sind. Und dann gibt es
Albanien. Ein Land, das sich nicht verstellt. Roh, laut, manchmal chaotisch und genau deshalb so
faszinierend.
Und ehrlich gesagt: Ich habe Albanien deutlich besser erlebt, als es oft durch Medien oder
Vorurteile dargestellt wird. Als alleinreisende Frau habe ich mich (auch abends) nie unsicher
gefühlt, sondern herzliche Menschen und beeindruckende Landschaften kennengelernt.
Allerdings werden alle überrascht sein, die nach makelloser Postkarten-Perfektion suchen.
Zwischen modernen Cafés und Rooftopbars stehen halbfertige Häuser. Neben türkisfarbenen
Buchten liegen alte Fischerboote. Straßen wechseln plötzlich von neu asphaltiert zu holprig. Und
genau dieses Nebeneinander macht eine Rundreise durch Albanien so besonders.
Die geführte Rundreise von Sunwave ist ideal für alle, die dieses Land authentisch erleben
möchten ohne sich um Planung, Transfers und Route kümmern zu müssen.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Albanien gerade jetzt so spannend ist
- Der Start in Tirana
- Berat - die Stadt der tausend Fenster
- Weiter an der albanischen Riviera
- Butrint und das blaue Auge
- Gjirokastra und Përmet - das ursprüngliche Albanien
- Ohridsee
- Beste Reisezeit: Mai und September
- Fazit Albanien ist nicht perfekt - und genau das ist sein Charme
Warum Albanien gerade jetzt so spannend ist
Während Kroatien oder Griechenland vielerorts längst stark vom Massentourismus geprägt sind,
wirkt Albanien noch erstaunlich ursprünglich. Zwar entwickeln sich einige Regionen rasant, doch
das Land steckt insgesamt noch mitten im Wandel.
Die Atmosphäre ist ansteckend. Man taucht gleichzeitig ein in den Balkan-Alltag, aber genießt
auch das mediterrane Gefühl.
Und mittendrin: Vielleicht bald Sie neben anderen Europäern, die sich bewusst für diesen
„Rohdiamanten“ entscheiden.
Der Start in Tirana
Die Hauptstadt Tirana ist laut, bunt und überraschend modern. Zwischen Plattenbauten
entstehen stylishe Cafés, Streetart und kreative Viertel. Die Stadt wirkt chaotisch, aber genau
das macht ihren Charakter aus. Hier beginnt die Reise mit einem ersten Eindruck dessen, was
Albanien ausmacht.
Berat – die Stadt der tausend Fenster
Berat ist UNESCO-Weltkulturerbe und ein m Highlight der Reise. Weiße Häuser ziehen sich den
Hang hinauf, alte Gassen führen durch die Altstadt, und über allem liegt eine ruhige, fast zeitlose
Atmosphäre. Zudem bietet die Burg einen spektakulären Blick über die Stadt.
Weiter an der Albanischen Riviera
Die Fahrt entlang der Albanischen Riviera zählt zu den landschaftlich beeindruckendsten
Strecken des Landes. Über den Llogara-Pass eröffnet sich der Blick auf das tiefblaue Ionische
Meer.
Der Badeort Saranda ist lebendig und voller Kontraste. An der Promenade treffen Einheimische
auf internationale Reisende und moderne Bars auf traditionelle Restaurants. Gerade kulinarisch
zeigt sich die mediterrane Seite der Stadt: frischer Fisch, Meze und kleine Tavernen direkt am
Wasser sorgen für echtes Küstenflair.
Butrint und das Blaue Auge
Die antike Stadt Butrint gehört zu den kulturellen Höhepunkten der Reise und verbindet
Geschichte, Natur und Archäologie auf besondere Weise.
Das berühmte Blaue Auge (Syri i Kaltër) ist ebenfalls Teil der Route – ein Ort mit klarem und
türkisblauem Wasser, das fast surreal wirkt. Allerdings hat sich dieser Spot in den letzten Jahren
deutlich verändert: Heute ist das Blaue Auge längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein
touristisch erschlossener Ort. Trotzdem lohnt sich der Besuch weiterhin, da die Naturkulisse
nach wie vor beeindruckend ist. Man sollte nur darauf eingestellt sein, dass man ihn nicht mehr
für sich allein hat.
Gjirokastra und Përmet – das ursprüngliche Albanien
Gjirokastër beeindruckt mit seiner Altstadt und den zahlreichen kleinen Lädchen, steinernen
Häusern und der gut erhaltenen Burg.
In Përmet wird es noch ursprünglicher: kleine Dörfer, Flüsse, einfache Tavernen und eine
Landschaft, die kaum touristisch überlaufen ist. Genau hier zeigt Albanien seine ruhige,
authentische Seite.
Ohridsee
Der Ohridsee bildet den Abschluss der Reise und hier wird das zweite Land unserer Rundreise
(Nordmazedonien) erreicht. Zwischen Bergen und Wasser können hier die Eindrücke der letzten
Tage noch einmal nachwirken.
Beste Reisezeit: Mai und September
Die ideale Zeit für eine Rundreise ist außerhalb der Hochsaison:
- Mai: grüne Landschaften, angenehme Temperaturen, wenig Tourismus
- September: warmes Meer, entspannte Stimmung, deutlich weniger Hitze
In diesen Monaten zeigt sich Albanien von seiner angenehmsten Seite und nicht zu stark
überlaufen.
Fazit: Albanien ist nicht perfekt – und genau das ist sein Charme
Ja, Albanien ist stellenweise chaotisch. Infrastruktur, Müllprobleme in manchen Regionen oder
unfertige Bauten gehören dazu. Es ist ein Land im Wandel und bietet immer wieder
Überraschungen, aber genau deshalb bleibt es im Kopf.
Ein oft unterschätzter Teil Albaniens sind die Menschen.
Viele Reisende sind immer wieder von der herzlichen und offenen Art beeindruckt. Gerade viele
deutschsprachige Gäste erleben diese Gastfreundschaft als besonders angenehm: Man wird
schnell ins Gespräch eingebunden oder bekommt Hilfe angeboten, auch wenn manchmal eine
Sprachbarriere vorliegt.
Unsere geführte Rundreise verbindet diese Vielfalt mit einer gut organisierten Route und echter
Begegnung vor Ort – ideal für alle, die Albanien jetzt entdecken möchten, bevor es endgültig im
Mainstream ankommt.
Über die Autorin
Als Produktmanagerin bei Sunwave Gruppen- & Singlereisen vereint Leann ihre Reiseleidenschaft mit viel Erfahrung. Sie liebt es, neue Orte zu entdecken – ob auf beruflicher Recherchereise oder im privaten Urlaub – und lässt sich dabei immer wieder von kleinen Details und besonderen Momenten inspirieren.
Die Reiseberichte entstehen direkt aus erster Hand und geben exklusive Einblicke in unsere Reiseangebote, mit Tipps, persönlichen Erfahrungen und jeder Menge Vorfreude im Gepäck.
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